Betfair zahlt Spieler $150.000 zurück

Der Glücksspiel-Riese Betfair wurde nun dazu angewiesen einem seiner Spieler $150.000 zurückzuzahlen. Es war bereits seit längerer Zeit bekannt, dass der Betfair Kunde gut und gerne über seine gesetzten Limits spielt. Nachdem er sich bereits zwei mal selbst aus seinem Account blockierte und sich dadurch seiner Sucht bewusst war, konnte er den Anbieter für eine Rückerstattung überreden. Betfair selbst hat in vergangener Zeit nichts gegen das Verhalten des Spielers unternommen und musste nun deshalb in den sauren Apfel beißen. Wir gehen in diesem Artikel genauer über diese riesige Auszahlung ein und was die Schlüsselpunkte für den Erfolg des Spielers waren. Der Spaß zum Spiel soll jederzeit im Vordergrund bleiben und sollte nicht an den eigenen Kräften zerren. Dieses Musterbeispiel an der Betfair Auszahlung von $150.000 zeigt klar auf, dass die Regulierungen noch einige Schlupflöcher bieten. Die Verantwortung wird in den meisten Fällen noch zwischen Spielern sowie Anbietern geteilt.

Die meisten Glücksspielanbieter haben ein internes Team für ein verantwortungsvolles Spielumfeld. Man möchte auf lange Sicht ein richtiges Ambiente für vernünftigen Spaß bieten. Wenn ein Spieler ein merkwürdiges Spiel Suchtverhalten aufweist, ist der Anbieter dazu verpflichtet gewisse Schritte zur Prävention einzuleiten. Der Australier, welcher $150.000 erhielt, zeigte genau diese Merkmale auf, jedoch wurde nichts weiteres unternommen. In solchen Fällen spricht man meist von “roten Flaggen”, da das Verhalten bereits sehr verdächtig ist. Sobald man gewisse Verhaltensmuster oder Limits aufzeigt werden die Möglichkeiten zur Nutzung von dem Glücksspiel normalerweise eingeschränkt.

Betfair konnte früher reagieren

Der Spieler sperrte bereits zwei mal sein eigenes Spielerkonto, jedoch wurden die Pforten zur Betfair Website weiterhin geöffnet. Sobald ein Spieler seinen Account selbst schließt, gibt es gewisse Regelungen wie eine 6 Monate Frist. Der Kunde zeigte bereits auf, dass er innerhalb weniger Jahre seine Budgets verdoppelt- und verdreifachte. Er habe seine Einzahlungen in den Monaten unmittelbar stark erhöht. Der Lizenzgeber hatte eine volle Untersuchung und weißte einen groben Teil der Schuld an Betfair zu. Im Jahr 2016 beliefen sich seine Budgets auf $22.000 und im Jahr 2017 auf $47.000. Sobald das neue Jahr startete wurde nochmals ein neues Limit erreicht. Der Spieler zahlte innerhalb der ersten zwei Monaten in dem Jahr 2018 satte $380.000 ein. Solche starken Budgets müssen stets genauer untersucht werden. Die Regulatoren haben sich den ganzen Sachverhalt angesehen und die Tatsache, dass der Spieler seinen Account bereits zweimal sperrte, gab ihm schlussendlich das Recht.

Die richtigen Limits sind essentiell

Nachdem dieser spezielle Fall des Betfair Spielers von $150.000 niedergelegt wurde, ist es nach wie vor noch ein Gesprächsthema für alteingesessene Spieler. Eines steht definitiv klar fest, es ist eines der wichtigsten Themen ein verantwortungsvolles Umfeld zu bieten. Die Kommission beschloss, dass Betfair obendrauf noch eine Strafe von über $13.000 bezahlen musste. Es ist nun nicht nur zum ersten Mal, dass es zu solch einem Szenario kam, da es nun zum gesamt dritten Mal in über 1,5 Jahren stattfand. Solche Geschichten sind natürlich für allerlei Menschen Gesprächsthema und finden sich in altbekannten Zeitungen wieder.

Eines steht ganz klar fest, der oben genannte Betfair Spieler war sich seiner Spielsucht bewusst und wollte eine klare Grenze setzen. Nachdem man auf seine Wünsche nicht näher eingehen konnte ist es sein gutes Recht Geld zurückzuerstatten. Es ist unausweichlich, dass man als Anbieter ein gutes Umfeld für verantwortungsvolles Spielen bietet. Wir werden weiterhin über allerlei skurrile Geschichten berichten, sodass man jederzeit den Überblick über interessante Geschehnisse behält. Bis dahin hoffen wir, dass der Spieler sein Geld wieder gut anlegte, sodass das beste aus seinen Einsätzen kommt. Die Leidenschaft zum Spiel sollte jederzeit im Vordergrund der Online-Glücksspiel bleiben.

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