Das Handeln an der Online-Börse richtig angehen

Wer an der Online-Börse aktiv sein möchte, braucht in der Tat kein großes Knowhow. All die Zahlen, die an den Börsentafeln zu sehen sind, müssen nicht für Stirnrunzeln sorgen. Mit ein paar simplen Grundregeln kann bereits jeder den Online-Börsenhandel praktizieren – und das sogar mit Erfolgsaussichten.

Alles, bloß nicht Day-Trading!

Zunächst gilt es dabei, die richtige eigene Einstellung zu finden. Dabei lässt sich bei nahezu jedem wirklich erfolgreichen Anleger beobachten, dass er kein Day-Trading betreibt. Mit Day-Trading ist gemeint, wenn jemand an einem Tag eine Aktie kauft und diese innerhalb einiger Stunden wieder verkauft. Solch eine Strategie ist falsch. Mag sein, dass Menschen Glück haben, aber hinter Day-Trading verbirgt sich nichts anderes als wilde Spekulation, da niemand den Kursverlauf für wenige Stunden oder Tage absehen kann.

Wer Online-Börsenhandel betreibt, der sollte es mit einem längeren Anlagezeitraum tun, der über mindestens einige Monate geht. In diesem Fall handelt es sich um eine langfristige Investition in das Wertpapier eines Unternehmens. Über einen längeren Zeitraum können sich Unternehmen durchaus entwickeln, wodurch auch der Wert der zugehörigen Aktien steigt. In diesem Fall können Anleger einen Gewinn realisieren.

Mit Verlusten klarkommen

Verluste sollten einen nie dazu bewegen, Hals über Kopf Aktien rauszuwerfen. Kursschwankungen sind normal. Demzufolge ist ein vernünftiger Anleger einer, der Kursschwankungen hinnimmt und geduldig die Entwicklung über einen längeren Zeitraum abwartet; ganz im Sinne des langfristigen Anlegens aus dem vorigen Abschnitt.

Was ist notwendig, um handeln zu dürfen?

Privatpersonen dürfen nicht auf eigene Faust Aktien kaufen und verkaufen. Dazu ist lediglich der Broker berechtigt. Dieser ist eine ausgebildete Person, die die Aufträge der Anleger annimmt und ausführt und somit auf die Rechnung der Anleger handelt. Der Broker bekommt dafür eine meist geringfügige Provision pro Transaktion.

Was neben dem Broker notwendig für den Online-Börsenhandel ist, sind ein Bankkonto sowie ein Depot. Das Bankkonto ist dazu da, um die resultierenden Geldflüsse aus An- und Verkäufen von Aktien möglich zu machen. Das Depot wiederum dient als Lager für Wertpapiere. Auf einem gewöhnlichen Konto können Wertpapiere nämlich nicht aufbewahrt werden.

Wer Depot und Broker möglichst günstig haben möchte, ist im Online-Bereich genau richtig. Hier finden sich bei Online-Banken wesentlich günstigere Angebote als bei Filialbanken. So entfallen beispielsweise im Online-Bereich meistens die Depotkosten, die bei Filialbanken bei 20 Euro im Jahr oder sogar je Monat liegen können.

Welche sind die besten Aktien?

Könnte man diese Frage einfach so beantworten, gäbe es auf der Welt nur noch Millionäre. Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten, allerdings erschließt sich aus den Strategien der meisten Anleger, dass stets nach dem Prinzip der Risikostreuung vorzufahren ist.

Das bedeutet, dass Anleger niemals nur in eine oder zwei Aktien investieren sollten, sondern in sogenannte Fonds. Diese beinhalten nämlich Aktien von einer breit gefächerten Auswahl an Unternehmen. Durch die vielen verschiedenen Unternehmen werden die Risiken gleichmäßig auf viele Posten verteilt. Dies bedeutet, dass der Verlust einer Aktie durch den Gewinn anderer Aktien sehr gut abgefangen wird.

Mit langem Anlagehorizont kombiniert, sind Aktienfonds ein sehr vielversprechendes Konzept. Da die größten Wirtschaften in den letzten Jahrzehnten permanent gewachsen sind und bei längeren Anlagehorizonten über mehrere Jahre immer Gewinne abgeworfen haben, sind besonders Investitionen in Fonds, die die nationalen Wirtschaften abbilden, ein sehr beliebtes Mittel.

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